Termine

Übersicht aller feministischer Aktionen im März 2021

Es ist möglich, dass es aufgrund von Corona zu kurzfristigen Änderungen kommen kann.

Plakat mit der Übersicht aller Aktionen im März 2021 zum Download.

1. März
ganztägig

Podcast “Equal Care Day“

Thema: „Unsichtbare Sorgearbeit im Fokus“
Journalistin Shannon Gaede interviewt Intensivkrankenschwester und Buchautorin Franziska Böhler, Soziologin Dr. Birgit Happel und Gymnasiallehrerin und Kreisrätin Maili Wagner auf ihrem Instagram-Kanal @justgaedeit_official.
Download ganztägig möglich, ab 20 Uhr auch bei @jukaradio

6. März
18-20 Uhr
Theaterplatz

Nachttanzdemo
Feministische Solidarität – weltweit – grenzenlos

Auftaktveranstaltung zum Feministischen März 2021

2021 rufen wir anlässlich des internationalen Frauen*kampftags zur ersten Nachttanzdemo in Aschaffenburg auf! Am 06. März geht es um 18:00 Uhr auf dem Theaterplatz los. Lasst uns zusammen durch Aschaffenburg ziehen um feministische Stimmen auf die Straße zu bringen. Laut und selbstbewusst!

Es ist kaum zu glauben, dass Frauen* selbst im Jahr 2021 immer noch viermal so viel Care-Arbeit leisten und im Erwerbsleben durchschnittlich 21% weniger verdienen als Männer*, ihnen die Selbstbestimmung über ihre Körper verwehrt wird und sexualisierte Gewalt gegen Mädchen*, Frauen* und FLINT*-Personen kaum thematisiert wird. Dabei sind das nur einige der Missstände in unserer Gesellschaft, unter denen Frauen* zu leiden haben.

Wir nehmen das nicht länger hin! Gemeinsam wollen wir für körperliche und sexuelle Selbstbestimmung, ein Leben ohne Gewalt und Krieg, eine gerechte Verteilung von Ressourcen, Macht und Teilhabe kämpfen. Geht am 06. März mit uns auf die Straße! FLINT* steht für Frauen (das meint meist spezifisch cis hetero Frauen), Lesben, Inter Menschen, Nichtbinäre Menschen und Trans Menschen.

8. März
17 Uhr
Tourist- Information

Führung „Starke Frauen“

Anne Hundhausen, Führungsnetz
Vorgestellt werden zwölf historische Frauen aus Politik, Kultur und Gesellschaft, unter anderem Königin Liutgard, Emilie Brentano, Marielies Schleicher, Bettina Schad und Magda Kitz. Auch Ballettmeisterin Grete Pierenkämper und die Malerin Elisabeth Dering sind Thema.

Preis: 6,50 €
Aufgrund der Pandemie nur mit maximal 14 Personen und mit Anmeldung unter:
Tel. 06021 395800

8. März
Häkel-Start Februar 2021
vhs Aschaffenburg

Häkel-Aktion „Weil für Frauen weltweit nicht alles rosig ist – Roses4Rights“

Mit einer Urban Häkel-Mitmach-Aktion machen wir im öffentlichen Raum auf vier grundlegende Rechte von Frauen aufmerksam: Schutz vor Gewalt und Diskriminierung, Recht auf Selbstbestimmung, Chancengleichheit, gesellschaftliche Teilhabe.
Mehr Infos auf vhs-aschaffenburg.de.

10. März
18 Uhr

Q&A Gendersensible Berufsorientierung

„Ein Girlsday reicht nicht – Fragen und Antworten zu gendersensiblen Berufsorientierung in normalen und außergewöhnlichen Zeiten“

Q&A mit Alice Juraschek, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aschaffenburg
Anmeldung nur unter: Sigrid.Ehrmann@sjr-aschaffenburg.de (Link und Vorabinfos zur Veranstaltung werden dann rechtzeitig vorher an die Teilnehmenden verschickt)

11. März
18 Uhr

Online-Vortrag Gleichstellung

„Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück. „
Onlinevortrag mit Dr. Marlene Haupt auf Zoom (kostenlos)

Die Corona-Krise könnte die Gleichstellung um Jahre zurückwerfen, mit der Pandemie fallen wir ganz stark in traditionelle Rollenmuster zurück. Viel „home“, wenig „office“: Frau Dr. Marlene Haupt von der Hochschule Ravensburg gibt einen Überblick über verfügbare Forschungsergebnisse.

Anmeldung erforderlich unter: Sigrid.Ehrmann@sjr-aschaffenburg.de 
Veranstalter:innen: Stadtjugendring, Bildungsbüro, Jugendparlament und Jugendhaus Aschaffenburg

13. März
19 Uhr

Online-Vortrag Queer-Feminismus

Online-Vortrag mit Felicia Ewert, Politikwissenschaftlerin, Autorin und Speakerin

Der Vortrag klärt bestehende diskriminierende Begriffe innerhalb der feministischen Bewegung und schlägt respektvollere Definitionen vor.
Die Referentin beschäftigt sich mit der Existenz von offen transfeindlichen Feminismen. Sie verweist auf die Widersprüchlichkeiten im vermeintlich radikalen Anspruch von transfeindlichen Feminismen, auf biologistische und cisnormative Argumentationen.
So zeigt sie auch, was die vermeintlich respektvolle „Sex / Gender“ Aufteilung von Geschlecht für transgeschlechtliche Menschen bedeutet.
Veranstalter: Stern e.V.
Der Vortrag wird unterstützt von der Rosa Luxemburg Stiftung Bayern.

15. März
19 Uhr

Buchvorstellung „Wir wissen, was wir wollen – Frauenrevolution in Nord- & Ostsyrien“

Buchvorstellung von „Gemeinsam kämpfen“ (Rise up 4 Rojava)

Im Winter 2018/2019 reiste eine Delegation der Organisation „Gemeinsam Kämpfen“ von Deutschland aus in das Autonomiegebiet Nord- und Ostsyrien, um besser zu verstehen, was eine Frauenrevolution bedeuten kann:

„Uns verbindet die Suche nach gemeinsamen Zukunftsperspektiven, nach politischer Organisierung und nach einem starken Feminismus. Wir sind der Überzeugung, dass die Freiheitsbewegung in Kurdistan und Nord- und Ostsyrien ein bedeutender Wegweiser in dieser Suche ist. Fragen, mit denen wir nach Rojava gegangen sind, waren niemals nur unsere eigenen, sondern wir haben uns immer in dieser gesellschaftlichen Suche verortet und unser ganzes Umfeld mitgenommen. Ende 2018 konnte es dann endlich losgehen. Wir wollten von den Frauen lernen, was es bedeutet, in einer Revolution zu leben und ein neues gesellschaftliches Miteinander aufzubauen“…“Als Delegation in den befreiten Gebieten Nord- und Ostsyriens haben wir uns in kleinere Gruppen aufgeteilt und auf diese Weise sehr viele Interviews führen können. So haben wir mit vielen verschiedenen Frauen sprechen und die Selbstverwaltungsstrukturen besuchen können.“

16. März
19 Uhr

Online-Interview mit Naïla Chikhi

Ich will frei sein, nicht mutig – Frauen-Stimmen gegen Gewalt

Ein Gespräch mit Naïla Chikhi über Gewalt gegen Frauen und ihre Hintergründe In der Silvesternacht vor fünf Jahren waren hunderte von Frauen am Hauptbahnhof in Köln, aber auch in anderen Städten, sexualisierter Gewalt ausgesetzt, die von Gruppen von Männern ausgeübt wurde. Eine wirkliche Diskussion über Ursachen und Hintergründe kam damals nicht auf, weil die Mehrzahl der Täter als nordafrikanisch aussehende Männer beschrieben wurde und sich der Diskurs sehr schnell verlagerte. Nicht mehr die Opfer standen im Vordergrund, sondern die Täter, die vor rassistischen Zuweisungen geschützt werden sollten. Ein von Naïla Chikhi und Rebecca Schönenbach herausgegebener Sammelband fordert, die Debatte um „Köln“ neu aufzurollen, diesmal die Perspektive der Opfer einzunehmen und endlich Ursachenforschung zu betreiben. In einem Gespräch begründet Na ïla Chikhi ihre Position und stellt die weiteren Artikel des Buches vor.

Veranstalter: Alibri Verlag

18. März
19 Uhr

Online-Vortrag „Frauen und die Pariser Kommune“

Die Pariser Kommune hat für die Geschichte eine herausragende symbolische Bedeutung – war es doch der erste Versuch in Europa, eine Gesellschaft nach Aspekten der sozialen Gerechtigkeit aufzubauen. Schon zeitgenössische BeobachterInnen hoben dabei die starke Beteiligung von Frauen an der Kommune heraus – und zwar von beiden Seiten. Während die Kommunarden Loblieder auf die mutige Kameradin an ihrer Seite sangen, diffamierten bürgerliche Medien die Kommunardinnen als Brandstifterinnen und Schande der Weiblichkeit. Was ist die Realität hinter dem Mythos der „Frauen der Kommune“?

Die Politikwissenschaftlerin Antje Schrupp hat sich in ihrer Dissertation mit den frauenpolitischen Mythen der Pariser Kommune beschäftigt und zeichnet ein differenziertes, ambivalentes Bild der Ereignisse. Außerdem stellt sie die maßgeblichen Protagonistinnen der Kommune wie André Léo, Paule Minck, Luise Michel, Elisabeth Dmitrieff und Natalie Lemel genauer vor. Denn der Schlüssel zum Verständnis der „Frauen der Kommune“ liegt darin, sie nicht als homogene Gruppe zu verstehen, sondern als individuelle Akteurinnen mit jeweils eigenen Ideen, die auch untereinander Konflikte austrugen.

Anmeldung erforderlich unter: bge-il@riseup.net
Veranstalter: Interventionistische Linke, Aschaffenburg 
Der Vortrag wird unterstützt von der Rosa Luxemburg Stiftung Bayern.

20. März
21 Uhr

Hip Hop und Punk Auflegerei „Female Voices“

Caro&Wuschel beglücken euch mit ihrer ganz persönlichen feministischen Hitparade. Der Abend wird außerdem untermalt von kurzen Inputs, Diskussionsanregungen und Mitmachideen. Frei nach dem Motto: If I can´t dance its not my revolution

20. März
11-14 Uhr

Workshop „Come as you are“ Körpergefühl und sexueller Genuss

Claudia Mika, Sexualberaterin, gibt einen Online-Workshop mit Beckenbodenmuskulatur-Übungen, Atemübungen, kleine Meditationseinheiten und Malübungen, um das sexuelle Empfinden zu steigern.
Eine Vorraussetzung für erfüllte Sexualität ist Präsenz. Durch Präsenz kann der eigene Körper bis in den letzten Winkel erkundet werden. Angenehme und vielleicht neue Sinneseindrücke überlagern Gedanken, Scham, Glaubenssätze.

Anmeldung erforderlich per E-Mail: hallo@gutenachtfraulein.de.
2 Tage vor dem Kurs gibt es eine E-Mail mit dem Link und was für den Kurs bereitgelegt werden sollte.

28. März
15 Uhr

Feministischer Buchklub

Wir kommen online zusammen und schwelgen inspiriert in unserer lieblingsfeministischen Literatur, lesen uns gegenseitig vor und diskutieren wild. Bringt Bücher, Texte und Kaffee mit!

ganzer März

Kreide- und Plakataktion

@catcallsofaburg macht auf verbale, sexualisierte Belästigung aufmerksam. Hierfür werden die Vorfälle am Ort des Geschehens mit Kreide auf die Gehwege/Plätze geschrieben. Im März werden sie – an 10 stark betroffenen Orten in Aschaffenburg – gesammelte Vorfälle ankreiden und durch Plakate an Ort und Stelle auf die Geschehnisse aufmerksam machen. Ihr könnt die Aktion auf Instagram bei @catcallsofaburg verfolgen.
Über den gesamten März hinweg wird @catcallsofaburg bei allen Ankreidungen den Platz in Quadratmetern vermessen, den die Belästigungen eingenommen haben. Am Ende des Monats kann so sichtbar gemacht werden, wie viel Raum verbale Belästigung in Relation zur Stadtgröße einnimmt.
Aktion in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle Aschaffenburg

Ganzer März

Postkarten-Aktion Alltagssexismus

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Aschaffenburg, des Landkreises Aschaffenburg und des Landkreises Miltenberg widmet in diesem März dem Thema Alltagssexismus. Hierfür gibt es eine Postkarten-Aktion, mit der ihr euch direkt bei verantwortlichen Stellen über sexistische Werbung beschweren könnt. Haltet in Bussen und der Stadt die Augen offen, hier gibt es die Infos zur Webseite und natürlich die Postkarten sowie ein PDF-Download. Los geht’s Anfang März.

Erstelle eine kostenlose Website mit WordPress.com
Jetzt starten